Fixe Antworten zu den wichtigsten Fragen

Wir freuen uns über Ihr Interesse an CarSharing mit Stadtteilauto! Auf dieser Seite haben wir Ihnen die häufigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. Bleiben dennoch Fragen offen? Dann melden Sie sich gerne über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an.

Allgemeine Fragen zum CarSharing

Sind Ein-Weg-Fahrten möglich oder kann ich das Fahrzeug an einer beliebigen Stelle zurückstellen?

Wir bieten ein Stationsbasiertes CarSharing an, daher sind Ein-Weg-Fahrten nicht möglich und Sie müssen das Fahrzeug immer an der Station abstellen, wo Sie es abgeholt haben.

Wie unterscheidet sich Stadtteilauto CarSharing von einer Autovermietung?

CarSharing und Autovermietung unterscheiden sich im Wesentlich dadurch, dass Sie fester Kunde bei einem Carsharing Anbieter sind. Sie haben 24/7 Zugriff auf die Fahrzeuge. CarSharing lässt sich besser in den Alltag integrieren als eine Autovermietung. Als Stadtteilautokunde haben sie die Möglichkeit in 170 deutschen Städten auf 8000 Fahrzeuge zurückzugreifen.

Wir können Ihnen Mietwagen zu vergünstigten Konditionen buchen. Sprechen Sie uns an!

Kann ich Stadtteilauto einmalig nutzen ohne Kunde zu sein?

Leider ist einmalige Nutzung ohne Anmeldung nicht möglich.

 

Wann lohnt sich CarSharing mit Stadtteilauto?

CarSharing ist eine vollwertige Alternative zum eigenen Auto. Wenn Sie kein eigenes Auto besitzen, aber trotzdem mobil sein wollen, lohnt es sich bereits ab dem ersten Kilometer. Durchschnittlich sind sie mit CarSharing bis zu einer Fahrleistung von ca. 10.000 Kilometern pro Jahr günstiger mobil als mit einem eigenen Auto. Interessant ist CarSharing auch als Ersatz für den Zweitwagen.

Mit welchen Kosten muss ich monatlich rechnen?

Bei Stadtteilauto fallen monatliche Fixkosten in Höhe des Nutzungsbeitrages (unterschiedlich nach Tarif) an. Die Fahrtkosten setzen sich aus Zeitkosten und Kilometerkosten (unterschiedlich nach Tarif, Buchungszeit und Wagenklasse) zusammen. Informationen zu den Kosten in den verschiedenen Tarifen finden Sie unter Tarife.

Tipp: Bei allen drei Buchungswegen (App, Internetseite, Telefonservice) haben Sie die Möglichkeit Ihre Fahrtkosten vorab zu berechnen.

 

Kann ich spontan buchen und losfahren?

Ja, Sie können ein Fahrzeug sofort buchen und losfahren. Bei Buchung per App und im Internet können Sie im Viertelstundentakt vor- und rückwärts buchen.

Kunde werden

Wie werde ich Stadtteilauto Kunde?

Bitte melden Sie sich unter Kunde werden online an. Im Anschluss kommen Sie mit den Unterlagen einfach bei einer unserer zwei Anlaufstellen (Öffnungszeiten und Adresse siehe Kontakt) vorbei.

Wie lange dauert die Freischaltung für Stadtteilauto?

Nachdem Sie sich bei Stadtteilauto angemeldet haben, bekommen Sie gleich Ihre persönliche Chipkarte inkl. PIN zum Zugang unserer Fahrzeuge. Anschließend richten wir Ihr Kundenkonto bei uns ein und führen wir eine Schufa Abfrage durch. Bei positiver Schufa Auskunft dauert die Freischaltung Ihrer Chipkarte ca. 1 Tag.

Ich bin in der Führerschein-Probezeit. Ändert sich dadurch etwas für mich?

Ja, Nutzerinnen und Nutzer in der Probezeit haben eine erhöhte Selbstbeteiligung im Schadensfall (1500 € anstatt 1000 €). Der Abschluss des Sicherheitspakets Sipak300 ist möglich. Auch hier gelten höhere Beträge (Jahresgebühr 90 €, Selbstbeteiligung 450 €). Die Nutzung von Fahrzeugen der Maxi-Klasse ist während der Probezeit ausgeschlossen.

Was habe ich bei der Anmeldung bei Stadtteilauto zu beachten, wenn ich kein deutscher Staatsbürger bin?

Wir benötigen zusätzlich zum gültigen Personalausweis oder Reisepass Ihre aktuelle Meldebescheinigung. Falls Sie Ihren Führerschein in Ost-Europa gemacht haben, müssen Sie diesen vor der Anmeldung bei einer deutschen Führerscheinstelle umschreiben lassen.

 

Mein Vertrag bei Stadtteilauto

Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit?

Lediglich der CarSharingPlus Tarif hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

Ansonsten können Sie Ihre Stadtteilauto Tarife Basic, Standard, Komfort jederzeit mit einer Frist von 6 Wochen zum Monatsende kündigen. Das gilt nach Ablauf der 12 Monate auch für den CarSharingPlus Tarif.

Ich möchte meinen Tarif wechseln. Was muss ich beachten?

Wenn Sie in den Tarifen Basic, Standard oder Komfort unterwegs sind, können Sie den Wechsel bequem im Kundenbereich vornehmen (Log-In mit Benutzername muss vorhanden sein). Es gelten weiterhin folgende Bedingungen:

  • Ein Tarifwechsel ist nach 6 Monaten Laufzeit möglich.
  • Ein Tarifwechsel pro Kalenderjahr ist kostenlos. Ein weiterer Wechsel kostet 15 €.
  • Ein Wechsel ist immer zum 1. eines Monats möglich.

Wenn Sie vom CarSharingPlus Tarif in einen unserer Haus-? Stadtteilauto-? tarife wechseln möchten, müssen Sie einen neuen Vertrag mit uns schließen. Sie müssen auch die Aufnahmegebühr und die Sicherheitsleistung nachbezahlen.

Nutzergemeinschaften

Kann ich als eine Nutzergemeinschaft mit meiner Familie oder meinen Freunden einsteigen?

Sie können mit einer Nutzergemeinschaft bei Stadtteilauto einsteigen und von Kostenvorteilen profitieren.

Wichtig: Die Nutzergemeinschaft bestimmt einen Erstnutzer, der als Ansprechpartner für Stadtteilauto dient. Bei Zahlungsausfällen haftet die Gemeinschaft gesamtschuldnerisch.

 

Wie läuft die Abrechnung bei Nutzergemeinschaften?

Jede Fahrt wird detailliert mit Name, Zeitpunkt und Kosten aufgeführt, sodass eine Abrechnung innerhalb der Nutzergemeinschaft einfach möglich ist.

Tipp: Nutzen Sie hierbei unsere Kommentarfunktion im Buchungsbereich der App und der Internetseite. Fahrten können noch besser zugeordnet werden (z.B.: Fahrt zum Baumarkt, Fahrt zu Großeltern).

 

Kann ich ein gebuchtes Fahrzeug an eine andere Person der Nutzergemeinschaft zu übergeben?

Sie können das Fahrzeug übergeben. Der Fahrerwechsel muss zum Übergabezeitpunkt bei der Buchungszentrale gemeldet werden.

Versicherung und Schäden

Wie bin ich versichert?

Alle Fahrzeuge von Stadtteilauto sind Haftpflicht-, Teil- und Vollkasko versichert. Die Selbstbeteiligung liegt aktuell bei 1000 € im selbstverschuldeten Schadenfall.
Mit dem Abschluss des Sicherheitspakets SiPak300 können Sie Ihre Selbstbeteiligung auf 300 € reduzieren.

 

Was ist das Sicherheitspaket SiPak300?

Mit unserem Sicherheitspaket Sipak300 können Sie Ihre Selbstbeteiligung im Schadensfall von 1000 € auf 300 € senken.

Nutzungsbedingungen – Der Fahrberechtigte mindert durch den Abschluss des Sicherheitspakets die Selbstbeteiligung im Schadenfall von max. 1.000 € Vollkasko/ Haftpflicht laut AGB auf 300 €.

Die Reduzierung der Haftungssumme gilt für einen Schadenfall pro Bezugszeitraum, in dem der Kunde im Fall des Schadenereignisses selbst entscheiden kann, ob das Sicherheitspaket in Anspruch genommen wird. Eine Teilinanspruchnahme ist nicht möglich. Teilkaskoschäden sind über das Sicherheitspaket abgedeckt.

Der Fahrberechtigte ist weiter an die geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Tarifbedingungen gebunden. Zusätzlich entstehende Kosten z.B. für den Fahrzeugausfall, Fahrzeugtransfer und anfallende Bearbeitungsgebühren bleiben vom Sicherheitspaket unberührt.

Kosten und Laufzeit- Die Kosten in Höhe von 60 € (bzw. 90 € für Fahranfänger) für die Laufzeit von 12 Monaten für das Sicherheitspaket werden mit der nächsten Rechnung vom Konto des Teilnehmers abgebucht.

Kündigung – Das Sicherheitspaket muss sechs Wochen vor Ablauf der einjährigen Laufzeit gekündigt werden, andernfalls verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

Bestimmungen – Das Sicherheitspaket ist an die Person des unterzeichnenden Fahrberechtigten gebunden, es ist nicht auf Dritte übertragbar.

Sondervereinbarungen – Der Fahrberechtigte ist verpflichtet Stadtteilauto den Ablauf der gesetzlichen Probezeit spätestens drei Monate nach dem Stichtag zu melden. Ansonsten verlängert sich das Sicherheitspaket automatisch zu den erhöhten Konditionen.

Welche Vorteile bringt mir das Sicherheitspaket SiPak300?

Für Vollkasko- und Haftpflichtschäden zahlen sie anstatt 1000 € insgesamt max. 300 €, die Selbstbeteiligung für Teilkaskoschäden entfällt komplett. Dazu zählen auch Wildschäden und Steinschläge auf Scheiben.

Dies gilt für pro Kalenderjahr für einen Schaden. Bei einem weiteren Schaden im gleichen Kalenderjahr ist die volle Selbstbeteiligung in Höhe von 1000 € zu entrichten. Sie können selbst entscheiden, ob Sie das SiPak300 in Anspruch nehmen. Das Sicherheitspaket ist auch für Quernutzungsfahrten bei anderen Anbietern gültig.

E-Mobilität

Was gibt es für Besonderheiten beim CarSharing mit E-Fahrzeugen zu beachten?

CarSharing mit E-Fahrzeugen ist im Prinzip genauso einfach wie mit anderen Antriebtechnologien.

  • Buchen: Bei der Buchung müssen sie ihre Wunsch-Reichweite angeben. Das ist notwendig, damit Ihnen ausreichend Ladekapazität zur Verfügung gestellt werden kann.
  • Bitte beachten Sie, dass elektrische Verbraucher wie Klimaanlage, Multimedia System und Navigation die Reichweite verringern.
  • Das Elektrotankstellennetz in Deutschland ist flächendeckend, sodass Sie Zwischenladungen vornehmen können. An Ladesäulen der Stadtwerke Münster laden Sie mit unserer Tankkarte sogar kostenlos.
  • Bei der Rückgabe des Fahrzeugs muss immer die Ladung gestartet werden.

Wo kann ich die E-Fahrzeuge laden?

Mit der Westfalen Service Card können Sie europaweit an vielen Ladesäulen zwischenladen.

Sie finden die passenden Ladesäulen mit der "intercharge" App, die sich bereits vor Ihrer Fahrt in den gängigen App Stores herunterladen können (Google Play | Apple Appstore). Wie Sie die Ladesäulen finden, welche Steckertypen und Bezahloptionen es gibt finden Sie im Bordbuch des jeweiligen E-Fahrzeugs.

Bei unseren E-Autos und E-Cargobikes müssen Sie bei der Rückgabe das Ladekabel an das Fahrzeug anschließen. Andernfalls wird eine Gebühr fällig (siehe Community Regeln). Sie finden alle Informationen im Bordbuch Ihres Elektrofahrzeuges.

  Die Elektroautos haben auch ein Ladekabel zum Anschluss an eine 230V Haussteckdose an Bord.

10 Spritspartipps

Wie fahre ich möglichst energiesparend?

Umweltfreundliches Verhalten liegt uns als CarSharing Anbieter sehr am Herzen. Nachfolgend finden Sie die 10 Spritspartipps vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). Weitergehende Informationen finden Sie   hier auf den Seiten des VCD.

1. Kein Ballast im Auto

Spritsparen beginnt vor dem Losfahren. Jedes Kilogramm Gewicht erhöht den Verbrauch des Autos. Faustregel: 100 kg Mehrgewicht kosten einen halben Liter mehr auf 100 Kilometern. Dachgepäck lastet besonders schwer auf dem Tank. Es macht alle Bemühungen der Autobauer zunichte, die Aerodynamik zu verbessern. Drei Fahrräder auf dem Dach bedeuten bei Tempo 100 einen Mehrverbrauch von 4 l/100 km.

2. Reifendruck

Fahren Sie immer mindestens mit dem Reifendruck, den der Autohersteller für das vollbeladene Fahrzeug bei Höchstgeschwindigkeit empfiehlt. Es darf auch noch ein bisschen mehr sein. Dem etwas geringeren Fahrkomfort stehen ein deutlich geringerer Verbrauch, weniger Schadstoffe, mehr Bremssicherheit und weniger Reifenverschleiß gegenüber. Übrigens: Breitreifen erhöhen den Verbrauch.

3. Kurzstrecken und Verschleiß vermeiden

Laut dem Autohersteller VW braucht ein Mittelklassewagen direkt nach dem Start rund 30 bis 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nach einem Kilometer sinkt der Verbrauch auf etwa 20 Liter. Erst nach vier Kilometern ist der Motor betriebswarm und der Verbrauch hat sich normalisiert. Daher gilt: kurze Strecken lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.

Der Verschleiß des Motors ist bei kaltem Motor außerordentlich hoch. Besonders schädlich für Motor und Umwelt: Warm laufen lassen im Stand. Am schonendsten erreicht der Motor seine Betriebstemperatur, wenn es sofort nach dem Motorstart losgeht und spritsparend gefahren wird.

4. Niedrigtourig fahren

Niedrigtouriges Fahren ist das A und O einer umweltverträglichen Fahrweise. Leider hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, ein Motor liefe am sparsamsten und schonendsten im mittleren Drehzahlbereich. Aber für alle Autos, die in den letzten zwanzig Jahren gebaut wurden gilt: je niedertouriger und je gleichmäßiger, desto besser. Mit einer geringeren Drehzahl zu fahren spart bis zu 30 Prozent Kraftstoff und schont den Motor.

5. Schnell schalten

Schalten Sie schon nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang. Im zweiten und dritten Gang kräftig Gas geben und spätestens bei 2000 U/min in den nächsten Gang hoch schalten. Wenn man mit viel Gas bei niedriger Motorumdrehungszahl beschleunigt, erreicht man eine vollständigere, verbrauchsgünstigere und schadstoffärmere Verbrennung, als wenn man mit sanftem Fuß im mittleren Drehzahlbereich beschleunigt.

6. Vorausschauend gleiten

Jedes Anfahren und Beschleunigen verbraucht viel Kraftstoff. Durch vorausschauendes Fahren wird eine möglichst regelmäßige Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit angestrebt. Genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (3 Sekunden) hilft Ungleichmäßigkeiten im fließenden Verkehr auszugleichen und dient der Verkehrssicherheit.

7. Bremsen

Dass es notwendig wäre, den Motor zum Mitbremsen einzusetzen, ist ein Mythos aus den Zeiten der Trommelbremse. Bei älteren Fahrzeugen mit Vergasermotor ist der Ausstoß von krebserzeugenden Kohlenwasserstoffen bei der Nutzung der „Motorbremse” bis zu zehnmal so hoch wie bei normaler Fahrt. Zurückschalten, um das Fahrzeug abzubremsen, ist nur bei starkem Gefälle angebracht. Zum Verzögern aus hoher Geschwindigkeit reicht es, den 4. oder 5. Gang eingelegt zu lassen und den Fuß komplett vom Gas zu nehmen.

8. Überlandverkehr

2000 U/min reichen auf Fernstraßen nicht aus. Auch gelten die genannten Schaltpunkte nicht für die Beschleunigungsstreifen der Autobahn und für Überholvorgänge auf Landstraßen. Generell gilt für Landstraße und Autobahn: je niedriger die Drehzahl und damit das Tempo, desto niedriger der Verbrauch. Als Orientierung können folgende Werte gelten: auf Landstraßen maximal 80 km/h, auf Autobahnen maximal 120 km/h.

9. Stromfresser ausschalten

Je stärker die Lichtmaschine durch elektrische Verbraucher belastet wird, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch. Größter Stromfresser ist die Klimaanlage, die den Verbrauch im Stadtverkehr um bis zu 1,8 Liter auf 100 Kilometer erhöht. Jeder Motor - z.B. für den Scheibenheber - erhöht den Verbrauch. Vergessen wird oft die Heckscheibenheizung. Die „verbraucht” pro Stunde ca. 0,1 Liter Sprit. Umgerechnet auf den Stadtverkehr sind das 0,3 bis 0,4 Liter pro 100 Kilometer.

10. Motor aus!

Wenn sich absehen lässt, dass Sie zum Beispiel an einer roten Ampel mehr als 10 Sekunden stehen, sollten Sie den Motor abstellen. Beim anschließenden Motorstart auf keinen Fall Gas geben.